Sonntag, 4. Januar 2009

Trift eigentlich voll auf mich

Manche Trader geben zu 90% einem wissenschaftlichen Ansatz des Tradings den Vorzug. Diese Trader sind im allgemeinen daran interessiert, ein computergestütztes Handelssystem zu entwickeln, das automatische Kauf und Verkaufsignale mit so wenig wie möglich Abweichungen generiert.
Hier könnte eine Falle für den Typ Trader vorliegen, der "paralysiert ist von der Analyse", eine "Krankheit" bei der sehr viel mehr Zeit mit dem Herumbasteln an Computerprogrammen vertan wird als zum traden genutzt wird. Es gibt Trader, die viel mehr Zeit mit dem Backtesting und der Datenbereitstellung zubringen, als sich für einen Trade zu entscheiden. Für diese Trader ist es nützlich daran zu arbeiten, mehr Ausgeglichenheit in ihr Trading zu bringen, indem sie etwas mehr menschliche Intuition in ihre Tradingprozesse einfließen lassen. Und für diese Leute ist es auch hilfreich zu trainieren, ihrer Intuition zu trauen und aktiv zu werden, anstelle vor Unsicherheit gelähmt zu sein.


Ich wartete eigentlich schon seit Mitte 2007 auf den fall der Aktien.
Was mir als eigentlicher Long Trader viele Chancen verpassen lies.
Wo dann der Einbruch kam war ich trotzdem nicht bereit short zu gehen.
Was aber eigentlich noch viel schlimmer war, ist das ich überwiegend in Anleihen Investiert bin.
Hier vor allem Firmen Anleihen, die es genauso zerriss wie die Aktien.
Ich wartete also auf ein Ereignis wo ich mir sehr sicher war das es kommt,
wo es dann kam und man es bei jedem Kurs genau ablesen konnte war ich trotzdem nicht bereit zu handeln.

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