Samstag, 28. März 2009

Abschluss Öltrades

Am Montag habe ich alle offenen Positionen geschlossen. Insgesamt brachte mein Ausflug ins Reich des schwarzen Goldes folgendes Ergebnis:




Bei einer Trefferquote von über 80% kann man das geringe Reward/Risk Ratio gut verkraften. Der Profitfaktor mit fast 4 ist ordentlich, der Erwartungswert ist gut, aber nicht überragend.

Der max Drawdown lag bei über 4000, das ist eine ganze Menge und zeigt die Problematik dieser Strategie auf. Ich bin bei einem Ölpreis von knapp unter 40 (Februar Future) eingestiegen. Dann ging es bis auf 32 nach unten, geschlossen habe ich den letzten Öltrade bei knapp über 50.

Den Drawdown habe ich nur deshalb aussitzen können, weil ich wusste, dass es nicht viel tiefer gehen kann.

Jetzt liegen wir bei über 50 und ich traue mich nicht mehr Positionen zu eröffnen und diese dann über längere Zeit zu halten. Da ist zum einen die Gefahr einer Ölpreisverbilligung und zum anderen die Rollverluste, die sich gerade beim UCO doch ganz schön bemerkbar machten. Eine Überwasserpyramide aufzubauen war diese Woche nicht möglich. Am Montag stand der USO zwischen 31 und 32 und das blieb bis Freitag so. Momentan werde ich abwarten bis sich wieder etwas signifikant nach unten tut, um dann wieder einzusteigen.

In der Zwischenzeit werde ich mich wieder um meines altes Tradingvehikel, den SPY bemühen. Die Intradaystrategie, die ich vor einigen Monaten beschrieben habe, wenn ich wieder, mit leichten Modifikationen an. Mit kleinen Positionen werde ich versuchen einen positiven Erwartungswert zu erreichen.

Wochenübersicht

Wochenübersicht

Freitag, 27. März 2009

Bankensektor glänzt mit schwarzen Zahlen

V1: Wieviel haben wir in der Kasse ?

V2: Eine Milliarde - allerdings Minus

V1: Vorschläge ?

V3: Nun ja - 1 Milliarde Minus ist dasselbe, wie 99 Milliarden Plus kombiniert mit 100 Milliarden Minus

V1: Verstehe, so gesehen fehlt uns fehlt uns ein rundes Prozent ?


V3: Nicht einmal das, unsere eigenen Verbindlichkeiten gewichten wir geringer - schließlich sind wir ja ein schlechter Schuldner , sagen die CDS.

V1: Also 1 Milliarde Minus in der Kasse. Das war der Stand vor unserem Gespräch. 1 Milliarde Minus ist aber identisch mit 99 Milliarden Plus kombiniert mit 100 Milliarden Minus.

V2: Die 100 Milliarden Verbindlichkeiten bewerten wir aber geringer - wegen unserer schlechten Schuldnerqualität.


V3: Sagen wir ... mit 70 Milliarden


V1: Kombiniert mit den 99 Milliarden ... springt ein Gewinn von 29 Milliarden heraus. Da dürfte die Milliarde Minus in der Kasse doch kein Problem sein...

V1+V2+V3: Das gibt einen soliden Innovationsbonus !!!

FAZ: Bankensektor glänzt mit schwarzen Zahlen



Autor unbekannt.

Montag, 23. März 2009

Zu früh gefreut

Zu früh gefreut

Es gab in allen Werten eine Gap Eröffnung gegen mich,
so sind alle aufgelaufenen Gewinne wieder dahin und das Depot steht wieder im Minus.

Sonntag, 22. März 2009

Ich stehe mir wieder selber im Weg

Ich stehe mir wieder selber im Weg

Meine Idee war ja mit sehr kleinen Positionen an zu fangen um zu sehen wie es mit der realen Order Aufgabe klappt
und sich das System Real verhält.

Dann wollte ich das Risiko mit dem auflaufenden Gewinn steigern.
Im Hinterkopf habe ich da immer das ich in Backtest mehr wie 10 volle Ausstopper in folge gesehen habe.
Was bei -20% natürlich einiges ist.

Jetzt zeigt sich aber das ich wenn ich alleine 50% vom Gewinn für Gebühren abgebe eine Ewigkeit brauche bis sich wirklich
was Gewinn aufbaut.

Dafür mal ein kleines was wäre wenn Beispiel.

Hier mal der Verlauf wenn ich immer 10% bzw. 1000$ Positionen genommen hätte.

Es wäre ein Gewinn von 382$ aufgelaufen.

Vergleichen wir die Zahlen mit meinem Gewinn,
und schauen wie schnell sich mein Verhältnis zu meinen Gunsten ändern kann.


Bei mir sieht es jetzt so aus das 49% für die Kosten drauf gehen und 51% für mich bleiben,
bei 10% Positionsgröße sind es nur noch 12% Kosten und 88% Gewinn.

Rechne ich mal das ich im Schnitt 250$ pro Position riskiere hätte ich jetzt einen 20% Verlust Trade drin,
bei der 1000$ Rechnung schon fast 2.

Ich werde jetzt sicherlich nicht gleich auf 1000$ Positionen gehen,
aber schauen wir mal wie sich mein Gewinn bei weiteren Steigerungen verhält.

bei einer Vervierfachung (von 250 auf 1000) komme ich  auf eine Versiebenfachung des Gewinns,
bei einer Verdoppelung ( von 250 auf 500) sollte es ca eine Vervierfachung sein,
um meinen Gewinn zu Verdoppeln müsste ich also meine Positionsgröße von 250 auf 375 steigern.
Sollte ich ja irgend wie in meinen Kopf bekommen,
wenn ich für eine Verdoppelung meines Gewinns mein Risiko nur um 50% steigern muss.

Dann sollte ich irgend wo bei ca. 33% des Gewinns für die Kosten haben und 67% für mich.
Damit könnte ich dann natürlich schon langsam meine auflaufenden Gewinne(wenn sie den kommen) in einem angemessenem Tempo steigern.




Samstag, 21. März 2009

Öltrades Woche 12

Viele Trades, die außer mir sehr wahrscheinlich niemand interessieren. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich weiterhin diese Zahlen veröffentlichen soll.

Diese Woche ging es steil bergauf. Mein Ziel war es, die Trades alle im Plus zu schliessen. Das ist mir nicht gelungen. Da war die Gier am Donnerstag zu groß, denn da war die Chance da, bis auf 200 UCO alle Positionen im Plus zu schliessen (Außer den Shorts). Die Shorts habe ich eröffnet um mehr Flexibilität zu haben, aber auch, um das Risiko jetzt ein bißchen zu minimieren, ohne mir die Chance auf weitere, viele kleine Gewinne zu nehmen. Denn auch diese Woche habe ich nur 4 Verlierer produziert, dafür aber 29 Gewinner.

Ziel ist aber nach wie vor, die Unterwasserpyramide in eine Überwasserpyramide zu verwandeln.

Schaun mer mal was die nächste Woche bringt.


Wer hätte das gedacht?

Wer hätte das gedacht?

Neigt sich die Woche doch sehr freundlich zu Ende.
Ein neuer Depot Höchststand.
(Wenn ich am Montag halbwegs gut aus den Positionen raus komme)

Noch freut sich zwar am meisten IB wegen der Gebühren,
aber das war mir ja schon vorher klar.
Aber es bringt mir natürlich vertrauen in das System.

Selbst mit dem 20% Verlust Trade wäre ich jetzt so ca. bei Plus/minus Null.

Nach der Erfahrung der letzten Zeit sollte jetzt ja erst mal wieder eine Ruhige Zeit einkehren,
muss ich dann nutzen um meine Positionsgröße zu erhöhen.

Manchmal muss man Glück haben

Manchmal muss man Glück haben

Eigentlich nehme ich ja nur Werte größer 9$,
wo jetzt so viele Signale waren bin ich ja hoch gegangen um die Signal anzahl zu reduzieren,
und hatte damit das Glück das es mich um einen vollen Ausstopper mit 20% brachte.
Wären ja immer hin 4 bis 5 durchschnittliche Gewinn Trades die man braucht um das rein zu holen.

Bei den Werten unter 9$ gab es dann noch mehr volle Ausstopper in der Zeit.
Teste ich das mit den Werten > 9$ auf einen längeren Zeitraum habe ich eigentlich keinen Positiven Effekt gvegenüber Werten > 2$,
aber immer wenn ich Werte sehe die am Limit ausgestoppt werden sind im allgemeinen kleine Werte dabei,
was mich an meiner Regel möglichst große Werte zu handeln festhalten lässt.


Freitag, 20. März 2009

Zumindest mal was Umsatz

Zumindest mal was Umsatz

4 neue Werte,
1 am TP verkauft,
4 werden heute zum Open verkauft (3, 1 doppelte)

Da es heute auch wieder sehr viele Signale gibt nehme ich nur Werte über 23$.
Sind dann 34 Orders.
Bin zwar noch im Minus, aber nur noch halb so viel wie gestern.
Vor Gebühren bewege ich mich wieder leicht im Plus,
werde aber die langsame Steigerung der Positionsgröße beibehalten da Tage wie gestern wo alles richtig ins Minus geht für meinen
Kopf noch nicht so angenehm sind.

Donnerstag, 19. März 2009

Mal schauen was der heutige Tag so br...

Mal schauen was der heutige Tag so bringt

Habe jetzt 10 Offene Positionen.
(9  eine als doppelte)

Für Heute gab es eigentlich über 100 Orders zu setzen,
da mir das zu viel war, habe ich nur Werte über 25$ genommen und kam so auf 34 Orders.

Sieht die Übersicht im Moment nicht so schön aus,
eigentlich alles ganz gut im Minus.